Drei kurze Fragen an CEO Stefan Dörr

Drei kurze Fragen an CEO Stefan Dörr

Die Gründung ist geschafft. Wie betrachtest du im Nachhinein die Entwicklung von NODE Robotics, von der ersten Idee bis heute?

Technologisch  gehen die ersten Ideen ca. fünf Jahre zurück. Als Fraunhofer Mitarbeiter hatten meine Mitgründer und ich durch die Erfahrungen aus vielen Projekten mit Industriepartnern früh die Potentiale der Technologie erkannt, fokussierten uns im Anschluss dann darauf, neue Ansätze aus dem Forschungsbereich auf Industrietauglichkeit zu evaluieren bzw. weiter zu entwickeln. 

Mit der  erfolgreichen Akquisition der EXIST Forschungstransfer-Förderung sowie das an Bord holen eines weiteren Investors  wurden  dann die Segel voll in Richtung Gründung und Markteintritt gesetzt. Dass dazwischen jedoch auch sehr viele Täler durchschritten werden mussten, soll natürlich auch nicht unerwähnt bleiben.

Warum gründet man in einer so schwierigen Zeit?
Kam es für euch auch in Frage diesen großen Schritt erst nach der Pandemie zu gehen?

Tatsächlich war dies nie ein Thema bei uns. Wir waren bereits vor Beginn der Pandemie vom Markt und unserer Technologie überzeugt und dies hat sich durch die Pandemie nicht verändert. Im Gegenteil, die Robotik- und Automatisierungsbranche ist durch die Pandemie weiter in den Fokus gerückt. Natürlich spüren wir auch an einigen Stellen die derzeitigen Unsicherheiten und Zurückhaltung vieler Unternehmen. Wir profitieren in dieser Phase nun davon, dass wir NODE bereits vor Beginn der Pandemie finanziell auf solide Beine stellen konnten. Außerdem haben wir das Glück, dass wir als reines Software-Startup auch  gut aus  dem Home-Office weiter entwickeln können.

Was sind die nächsten Steps von NODE?

Wir wollen 2021  bereits unsere  ersten Produkte auf den Markt bringen. Dementsprechend  bauen wir derzeit das Operations- & Support-Team auf.

Parallel dazu haben wir aber auch eine intensive Entwicklungsroadmap für Weiterentwicklungen & neue Produkte vor uns.

Nebenbei kommt dazu, dass wir als frisch gegründetes Startup entsprechende Prozesse und Strukturen zum Unternehmensaufbau aufsetzen werden. Uns wird also nicht langweilig werden.

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